Arbeitsplan und Fortschrittsbericht
Allgemeine Erläuterung
Gemäß Anforderung 1.5 des EITI Standard 2023 führt die Multi-Stakeholder-Gruppe (MSG) der D-EITI einen Arbeitsplan und berichtet jährlich über den Stand seiner Umsetzung.
Der Arbeitsplan mit Fortschrittsberichterstattung enthält die geplanten Aktivitäten der D-EITI für das Jahr 2026 (ggf. darüber hinaus) sowie eine Dokumentation und Bewertung des Fortschritts der Umsetzung aus dem Vorjahr. Er wird im Jahresverlauf regelmäßig überprüft und bei Bedarf aktualisiert.
Die strategische Ausrichtung der D-EITI wird von der MSG jährlich unter Berücksichtigung nationaler Prioritäten des Rohstoffsektors sowie internationaler Entwicklungen diskutiert und vereinbart. Die daraus abgeleiteten Aktivitäten spiegeln sich im Arbeitsplan wider. Dabei werden Vorschläge und Rückmeldungen aus den Stakeholdergruppen berücksichtigt und dokumentiert. Durch diesen Prozess wird eine transparente, partizipative und nachvollziehbare Überprüfung und Weiterentwicklung des Arbeitsplans gewährleistet.
Darüber hinaus werden auch über die Netzwerke der MSG Anregungen weiterer Akteur/innen des deutschen Rohstoffsektors sowie Interessierte am D-EITI Prozess einbezogen. Weitere Informationen zu den Beteiligungsmöglichkeiten innerhalb der MSG als transparentem Gremium sind unter d-eiti.de verfügbar.
Im Jahr 2024 wurde die D-EITI mit insgesamt 89 von 100 Punkten mit einem „High Score“ validiert. Der finale Validierungsbericht benennt Bereiche, in denen sich die D-EITI weiterentwickeln kann. Die Ergebnisse der Validierung 2024 sowie die Anforderungen des EITI-Standards 2023 sind im Arbeitsplan berücksichtigt.
Aufbau des Arbeitsplans mit Fortschrittsberichterstattung
Der Arbeitsplan mit Fortschrittsberichterstattung besteht aus drei Teilen:
- Arbeitsplan & Fortschrittsbericht: Aktueller Arbeitsplan mit jährlichen Aktivitäten, strukturiert nach den von der MSG definierten nationalen Zielen. Zudem wird die Umsetzung der Ziele aus dem Vorjahr evaluiert (Fortschrittsbericht).
- Zeitplan: Übersicht der geplanten Aktivitäten nach Quartalen
- Budget: Übersicht über die Kosten der D-EITI Umsetzung.
Nationale Ziele der D-EITI
- Verständlicher Bericht
- Breite Diskussion zum Rohstoffsektor
- Mehrwert der D-EITI und Harmonisierung mit BilRUG
- EITI als globaler Standard
- Erfahrungen weitergeben
- Dauerhafte und öffentliche Relevanz
- Glaubwürdigkeit
Arbeitsplan & Fortschrittsbericht
Ziel 1: Bericht
Stand: Juli 2026Fortschritt: 20%Ziel 2: Diskussion zum Rohstoffsektor
Stand: Juli 2026Fortschritt: 20%Ziel 3: Mehrwert & Harmonisierung mit BilRUG
Stand: Juli 2026Fortschritt: 50%Ziel 4: Dauerhafte Umsetzung & öffentliche Relevanz
Stand: Juli 2026Fortschritt: 50%Ziel 5: Erfahrung weitergeben
Stand: Juli 2026Fortschritt: 50%Ziel 6: Glaubwürdigkeit
Stand: Juli 2026Fortschritt: 40%Ziel 7: EITI als globaler Standard
Stand: Juli 2026Fortschritt: 50%
Zeitplan
Ziel 1: Bericht
Ziel 2: Diskussion zum Rohstoffsektor
Ziel 3: Mehrwert & Harmonisierung mit BilRUG
Ziel 4: Dauerhafte Umsetzung & öffentliche Relevanz
Ziel 5: Erfahrung weitergeben
Ziel 6: Glaubwürdigkeit
Ziel 7: EITI als globaler Standard
Kosten der D-EITI Umsetzung 2025
Bemerkung zu den Gesamtkosten der D-EITI Umsetzung 2025
Die tatsächlichen Kosten bewegen sich im Rahmen der budgetierten Kosten. Eine weitergehende Kostenaufgliederung ist aus vergaberechtlichen Gründen nicht möglich, da dies Rückschlüsse auf einzelne Verträge zulassen würde.
Das Gesamtbudget der D-EITI Umsetzung besteht aus:
- a) den In-kind Beiträgen aller Stakeholder-Gruppen durch die Bereitstellung von Personal, Expertise, Raum- und Reisekosten für die Arbeit der MSG (Sitzungen, Workshops, Konferenzteilnahmen, schriftliche Ausarbeitungen, Abstimmungen) und
- b) dem Budget für externe Unterstützung der MSG (D-EITI Sekretariat, Unterverträge mit dem Unabhängigen Verwalter und anderen Dienstleister/innen, D-EITI Kommunikation) und der Umsetzung der EITI in Deutschland.
- c) Budget für die Unterstützung von Reisekosten von MSG-Mitgliedern der Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft zu EITI Board Meetings und Weltkonferenzen
- d) Budget für die Unterstützung der Beteiligung der Zivilgesellschaft am MSG-Prozess (Zuschussverträge)
Das Budget für externe Unterstützung gemäß Punkt b), für die Unterstützung von Reisekosten für MSG-Mitglieder gemäß Punkt c) und für die Unterstützung der Zivilgesellschaft gemäß Punkt d) wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) der MSG zur Verfügung gestellt. Die Verausgabung und das Management der Mittel obliegt dem D-EITI Sekretariat/ der GIZ. Das Barmittelbudget beläuft sich für das Jahr 2025 auf 948.393,57 EUR (brutto). Das jährliche Barmittelbudget in den Vorjahren belief sich auf etwa 800.000 EUR (brutto).
Die Umsetzung von EITI in Deutschland fußt auf der gleichberechtigten Beteiligung und Mitarbeit aller Organisationen, die in der MSG vertreten sind. Um die dafür notwendigen Strukturen aufbauen und Aktivitäten durchführen zu können, unterstützt die Bundesregierung die Zivilgesellschaft 2025 aus den oben genannten Mitteln mit 115.000 EUR (netto).
Die finanzielle Unterstützung dient den Organisationen dazu, ihre Stakeholder über EITI zu informieren und fachliche Expertise zum Thema Rohstoffpolitik aufzubauen.
Bemerkungen zu den Berichterstattungskosten 2025
Die bezifferbaren Kosten für die Erstellung des 8. D-EITI Berichtszyklus entsprechen den oben genannten Kosten. Die Kosten teilen sich auf in Fachkräfteeinsatz (D-EITI Sekretariat, Unterbeauftragungen), Reisekosten, Sachgüter, Finanzierungen bzw. Zuschüsse an die Zivilgesellschaft, sonstige Einzelkosten (z.B. laufende Kosten für Webportale, Server, Veranstaltungen, Reisekosten MSG-Mitglieder der Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft).
Kosten für Unterbeauftragungen durch das D-EITI Sekretariat sind Kosten wie für die Beauftragung des Unabhängigen Verwalters sowie IT-, Layout- und Übersetzungsdienstleistungen.
Zum oben genannten Betrag hinzu kommen zudem die oben genannten, umfangreichen, In-kind Beiträge aller drei Stakeholder-Gruppen.
Bemerkungen zu Kosten der Umsetzung des 2023 EITI-Standards
Die Kosten für die Validierung sind im oben genannten Gesamtbudget enthalten und summieren sich v.a. aus Personalkosten des D-EITI Sekretariates und Personalkosten aller Stakeholdergruppen.
Die tatsächlichen Kosten bewegten sich im Rahmen der budgetierten Kosten.